Schulerweiterung und Wohnen in Köln-Lindenthal

Bildung + Forschung | Clarenbachstr., Köln

Projekt

Bei dem Neubau handelt es sich um einen Gebäudekomplex mit einer Tiefgarage, einem weitläufigen Erdgeschoss und drei Obergeschossen.
Im Erdgeschoss sind eine neue Mensa, ein großes Foyer der Schule sowie vier große Probesäle für die Domsingschule entstanden. Die technische Herausforderung des Projektes bestand unter anderem in einer geneigten, halbrunden Wand des großen entstandenen Probesaals, sowie der anspruchsvollen Architektur des Gebäudes. Im 1. Obergeschoss entstanden weitere Übungszellen, im Erdgeschoß eine Küche zur Versorgung der Schüler-und Schülerinnen. In den weiteren Obergeschossen sind 10 Wohneinheiten, teilweise barrierefrei, mit ca. 83 bis 141 m2 Wohnfläche entstanden.

Auftraggeber/Bauherr
Erzbistum Köln
Architekt
LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG www.archlro.de
Art der Nutzung
Schule inkl. Mensa und Wohnen
Leistungszeitraum
01/2015 - 06/2020
Leistungsphasen nach HOAI
1 - 9
Bruttogeschossfläche
ca. 5.350 m²
Kosten technische Anlagen
3,3 Mio. Euro
Anlagengruppen
Heizung-Lüftung-Sanitär Anlagen
Elektrotechnische Anlagen
Förderanlagen
Gebäudeautomation
Technische Eckdaten
Fernwärmekompaktstation 220 kW Leistung; Lüftungsanlagen ca. 26.000 m³/h; Rückkühler zur innen aufgestellten Kaltwassererzeugung Kühlleistung 80 kW

Leistungen

Die Anbindung an das Trinkwasser-Versorgungsnetz und dem Schmutzwasser-Entsorgungsnetz erfolgte als Neuanschluss an das öffentliche Straßennetz. Die Wärmeversorgung zur Raumheizung und zur Trinkwassererwärmung wurde über Fernwärme realisiert. Der flächenmäßig größte Gebäudeteil wird mittels Fußbodenheizung beheizt, im Küchen und öffentlichen Sanitärbereichen erfolgt die Beheizung über Heizkörper oder Bodenkonvektoren. Die Probesäle, Stimmbildungsräume, sowie die Übezellen in der Liegenschaft wurden mit Wand- bzw. Deckenheizungen ausgestattet, die ebenfalls zur Raumkühlung genutzt werden.

In dem Bauvorhaben werden Teilbereiche des Untergeschosses und der Domsingschule, der Mensa und die Küche im Erdgeschoss über zentrale Lüftungsanlagen Be- und entlüftet. Die Wohnungen werden zur Einhaltung des Feuchteschutzes maschinell entlüftet.

Die Lüftungsanlagen haben neben einer Wärmerückgewinnung auch teilweise noch eine Funktion des Kühlens der Zuluft übernommen. Neben Kreuzstromwärmetauscher wurden in den Raumlufttechnischen Anlagen auch KVS Systeme zur Wärmerückgewinnung eingesetzt.
In dem Bauvorhaben wird zur Verhinderung von unzulässigen Übertemperaturgradstunden die Übezellen und die Probesäle gekühlt, wobei die Kühlflächen als Decken- und Wandkühlflächen ausgeführt wurden. Die Anlage zur Kälteerzeugung wurde als wassergekühlter Kaltwassersatz zur Innenaufstellung mit außen aufgestelltem Rückkühler ausgeführt.

Die Stromversorgungsleitungen kommen aus der neu errichtenden Niederspannungs-Hauptverteilung im Untergeschoss des Gebäudes. Das Gebäude verfügt über eine automatische Brandmeldeanlage und BOS Anlage.
Die Aufzugsanlagen wurden nach den derzeit aktuellen Aufzugsrichtlinien errichtet.

Bilder © IB Heiming

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