Edith-Stein Exerzitienhaus Altenberg
Wohnen | Altenberg/Odenthal
Projekt
Das Erzbistum Köln sanierte das Exerzitienhaus in Altenberg / Odenthal, nachdem das Gebäude durch das Hochwasser im Juli 2021 stark beschädigt worden war. Das Gebäude wird heute als Edith-Stein-Haus genutzt und verfügt über 23 Gästezimmer sowie weitere Nebenräume. Hier finden Exerzitien und spirituelle Angebote für Besuchergruppen statt. Hierzu wurden unterschiedliche Raumkonzepte umgesetzt, unter anderem ein Raum der Stille sowie ein Meditationsraum.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die technische Gebäudeausrüstung umfassend erneuert. Die gesamte Anlagentechnik wurde im Untergeschoss angeordnet. Die durch das Hochwasser beschädigten und nicht mehr nutzbaren technischen Anlagen im Untergeschoss wurden vollständig ersetzt.
- Auftraggeber/Bauherr
- Erzbistum Köln
- Architekt
- Bramlage Architekten
- Art der Nutzung
- Gästehaus
- Leistungszeitraum
- 02/2022 - 03/2026
- Leistungsphasen nach HOAI
- LP1 - LP9
- Bruttogeschossfläche
- 1.050 m²
- Gesamtkosten
- 4,3 Mio. Euro
- Kosten technische Anlagen
- 1,1 Mio. Euro
- Anlagengruppen
- Heizung-Lüftung-Sanitäranlagen Elektrotechnische Anlagen Förderanlagen
- Technische Eckdaten
- BMA, SiBel, Durchladeaufzuganlage, Nahwärmeversorgung, Erneuerung der Hausanschlüsse, Vorrüstung E-Mobilität, Zutrittskontrolle
Leistungen
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme wurden durch uns die Planung und Umsetzung der technischen Gebäudeausrüstung umfassend begleitet. Die Leistungen umfassten insbesondere die Erneuerung und Planung verschiedener Anlagen der Elektro-, Sicherheits-, Aufzug-, sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik.
Die elektrotechnischen Anlagen des Gebäudes wurden vollständig erneuert. Hierzu gehörte auch die Planung und Herstellung der neuen Hausanschlüsse. Ergänzend wurden eine flächendeckende Brandmeldeanlage sowie eine Sicherheitsbeleuchtung geplant. Darüber hinaus wurde eine Vorrüstung für Ladeinfrastruktur zur zukünftigen Nutzung von E-Mobilität vorgesehen.
Für die Nutzung der Gästezimmer und Nebenräume wurde ein Zutrittskontrollsystem eingerichtet, das eine elektronische Zutrittskontrolle zu den Räumen sowie eine automatische Schlüsselausgabe umfasst. Darüber hinaus wurde in allen Etagen ein flächendeckendes WLAN installiert.
Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über einen Nahwärmeanschluss an das Haupthaus des Altenberger Dom. Das Gebäude wurde außerdem in die zentrale Regelungs- und Steuerungstechnik eingebunden, sodass die Wärmeversorgung und der Betrieb der technischen Anlagen effizient gesteuert und betrieben werden können.
Zur Verbesserung der Barrierefreiheit wurde zudem eine Aufzugsanlage als Durchlader geplant und verbaut.
© Heiming GmbH