Anbau & Sanierung Grundschule Brühl-Pingsdorf
Bildung + Forschung | Brühl-Pingsdorf
Projekt
Anbau & Sanierung der städtischen Grundschule Brühl-Pingsdorf. Das Bestandsgebäude (Baujahr 1904) wird derzeit als 1,5-zügige Grundschule mit Ganztagsangebot genutzt. Dazu wurde auf dem Gelände ein zusätzlicher Containerpavillon errichtet. Die Schule kann jedoch den gestiegenen Bedarf nicht mehr erfüllen und soll nun zu einer 4-zügigen Grundschule mit Ganztagsnutzung erweitert werden.
- Auftraggeber/Bauherr
- Stadt Brühl
- Architekt
- Architekturbüro Gütig
- Art der Nutzung
- Schule
- Leistungszeitraum
- 09/2023 - vor. 2028
- Leistungsphasen nach HOAI
- LP1 - LP9
- Bruttogeschossfläche
- 2.750 m²
- Gesamtkosten
- 7,5 Mio. €
- Kosten technische Anlagen
- 3,5 Mio. €
- Anlagengruppen
- Heizung-Lüftung-Sanitär Anlagen Elektrotechnische Anlagen Förderanlagen Gebäudeautomation
Leistungen
Nach einer Variantenuntersuchung wurde festgelegt, den bestehenden Massivbau zu erhalten und mit einem neuen Anbau in Massivbauweise zu versehen um die Anforderungen des Schulbetriebs sowie die barrierefreie Erschließung zu erfüllen. Die Schule soll dann ebenerdig erschlossen werden. Ein Verbindungstrakt mit Aufzug und Treppenhaus erschließt dann die unterschiedlichen Ebenen. Dies ist notwendig, da das Erdgeschoss des Bestandsgebäudes ca. 2 m über Straßenniveau liegt. Das Holztreppenhaus im Bestandsgebäude (Ostseite) muss demontiert und aus Brandschutzgründen durch ein massives Treppenhaus ersetzt werden. Das massive Treppenhaus (Westseite) im Bestand entfällt. Im Dachgeschoss soll die Verwaltung der Schule untergebracht werden.
Im Rahmen des Energieerzeugungskonzeptes wurde durch die Stadt Brühl entschieden, dass zur Wärmeerzeugung eine Wärmepumpe mit Eisspeichersystem (Volumen 340 m³) realisiert wird. Ebenso sind die vorhandene Elektroinstallation und die Haustechnik zu prüfen und ggf. zu sanieren. Der eingeschossige WC-Anbau und die Containeranlage werden zurückgebaut.
Bilder © Stadt Brühl